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Gestaltung und Regelung städtischer Knotenpunkte für sicheres und effizientes automatisiertes vernetztes Fahren in gemischtem Verkehr [DK4.0]

Ein wesentlicher Fokus der Arbeiten liegt auf der Berücksichtigung der Interaktion verschiedener Verkehrsteilnehmer im Kreuzungsbereich, wie z. B. automatisierte und nicht-automatisierte Fahrzeuge, Fahrradfahrer und Fußgänger. Hierfür entwickelt Digitaler Knoten 4.0 einerseits Kerntechnologien für „intelligente“ Kreuzungsinfrastrukturen, die den Mischverkehr erfassen, in Echtzeit interpretieren und allen Verkehrsteilnehmern relevante Informationen bereitstellen, andererseits Funktionalitäten für die kooperative, automatisierte Fahrzeugführung an urbanen Knoten und validierte „Blaupausen“ für zukünftige innerstädtische Verkehrsknotenpunkte. Die erarbeiteten Konzepte werden in der Simulation sowie im realen Verkehr im Testfeld „Anwendungsplattform für Intelligente Mobilität“ (AIM) erprobt. [49]

ProjektakronymDK4.0
ProjektpartnerAVL Software & Functions GmbH, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR), NORDSYS GmbH, OECON Products & Services GmbH, OFFIS e. V., SCHLOTHAUER & WAUER GmbH, Technische Universität Braunschweig, Volkswagen AG
Internetpräsenzhttps://verkehrsforschung.dlr.de/de/projekte/digitaler-knoten-40
Kontakthttps://verkehrsforschung.dlr.de/de/projekte/digitaler-knoten-40
Beginn01.12.2016
Ende31.05.2019
Projektlaufzeit29
Projektvolumen [Mio. €]7,8
KernthemenAutomatisierung,Vernetzung,Mischverkehr und verkehrliche Wirkung
UntersuchungsgegenständeLinksabbiegen, Kooperativer Spurwechsel, Automatische Längsführung
Forschungsschwerpunkt 1Vernetztes Fahren,Automatisiertes Fahren
Forschungsschwerpunkt 2Fahrzeugseite,Infrastrukturseite
ForschungszielWeiterentwicklung
VerkehrswegkategorieStadtstraße
Standort 1[52.275477, 10.535760] Anwendungsplattform Intelligente Mobilität (AIM) Braunschweig
KernergebnisÜbergeordnetes Ziel des Projektvorhabens war die Konzipierung, Realisierung, Erprobung und Bewertung des kooperativen Gesamtsystems Digitaler Knoten 4.0, einschließlich der Verkehrsinfrastruktur, Vorsignalisierung, automatisierte/nicht-automatisierte Fahrzeuge, Radfahrer sowie Fußgänger, auf dem Digitalen Testfeld AIM im öffentlichen Verkehr der Stadt Braunschweig. Hierfür wurden Kerntechnologien für „intelligente“ Kreuzungsinfrastrukturen entwickelt, die nicht nur die Mischverkehre erfassen, sondern auch in Echtzeit Daten interpretieren und automatisierten Fahrzeugen relevante Informationen bereitstellen (bidirektionaler Austausch V2I). Zusätzlich stand die Entwicklung neuer Funktionalitäten für die kooperative, automatisierte Fahrzeugführung an innerstädtischen Knoten sowie der Verkehrsinfrastruktur im Fokus der Arbeiten, einschließlich deren Bewertung im individuellen und gesamtverkehrlichen Kontext. Abschließend wurde eine validierte „Blaupause“ für den Auf- und Ausbau zukünftiger innerstädtischer Verkehrsknotenpunkte in Bezug auf System-Architektur, Echtzeit-Erhebung, -Verarbeitung, -Verknüpfung und -Verteilung von Daten zwischen Infrastruktur und Fahrzeugen entwickelt. Hierdurch wurden wesentliche Erkenntnisse über den sicheren und effizienten Mischbetrieb an Kreuzungen inklusive optionaler Vorsortierung gewonnen. Dies umfasst Erkenntnisse über die Anwendungsreife und den Wirkungsgrad unterschiedlicher Automatisierungs- und Vernetzungskomponenten in Kreuzungsinfrastrukturen und Fahrzeugen und somit der Vorbereitung des Regelbetriebs von automatisierten und vernetzten Fahrzeugen im innerstädtischen Bereich. [50]
ProjektberichteTIBKAT_1733884920.pdf [50], TIBKAT_1688165606.pdf, TIBKAT_1688642226.pdf
Genutztes TestfeldAIM - Anwendungsplattform Intelligente Mobilität in Braunschweig
Nachfolgeprojekte

Vernetzung virtualisierter Verkehrsinfrastrukturen und automatisierter Fahrfunktionen für nachhaltige Mobilitätslösungen [ViVRE]